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7.3.4.7.
Besuch
des Musée Picasso
Musée National Picasso
Das Musée Picasso ist im Herzen des historischen
Paris im Quartier du Marais gelegen und hat eine Sammlung von
einigen Tausend Werken von Pablo Picasso.
Pablo Picasso wurde
1881 geboren und begann 1895 mit seinem Kunststudium. In seinem
Leben schuf er zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen,
Keramiken, Gravuren und sogar einige Gedichte. Nach seinem Tod im
Jahr 1873 ging ein Großteil seiner Werke an den französischen Staat,
welcher darauf beschloss ein Museum mit seiner Kollektion zu bauen.
Die Kollektion
wurde in einem ehemaligen Hotel Salé des 17. Jahrhunderts
untergebracht. Das Hotel Salé wurde 1656 für den französischen
General Pierre Aubert de Fontenay gebaut. Bevor es zum Musée Picasso
wurde, beherbergte es verschiedene Adlige, dann die Ècole des Arts
et manufactures, die Ècole des Métiers d’Art (Schule der
Kunsthandwerker) bis es schließlich 1964 von der Stadt Paris gekauft
wurde und als historisches Monument klassifiziert wurde und von
1974 bis 1984 restauriert wurde.
1974 wird
beschlossen die Sammlung Picasso im Hotel Salé unterzubringen. 1976
wird Roland Simounet nach einem Wettbewerb damit beauftragt das
Hotel Salé zu restauriern und neu zu arrangieren. Er musste dabei
den historischen Charakter des Gebäudes respektieren und dabei aber
eine bestmögliche Präsentation sowie Präservation der Werke
berücksichtigen und den Besuchern einen guten Zugang ermöglichen.
Die dekorativen Elemente, Parkettboden, Stühle, Luster und Tische
wurden eigens für das Museum von Diego Giacometti kreiert. Das
Museum wurde 1985 für die Öffentlichkeit geöffnet.
Heute beherbergt es
eine Ausstellung von 203 Gemälden, 191 Skulpturen, 85 Keramiken und
über 3000 Zeichnungen, Grafiken und Manuskripte von Picasso, daneben
auch einige Werke von Cézanne und Matisse und zahlreiche
internationale Wechselausstellungen.
Die
Ausstellungsgegenstände sind nach einem chronologischen Parcours
ausgerichtet, beginnend in den großen Sälen im Erdgeschoß des
Museums. Der Besucher geht durch das ganze Museum, den Jahreszahlen
folgend, bis er am Ende schließlich in einen überglasten
Skulpturengarten gelangt.
Das Musée Picasso
ist von April bis September von 9h30 bis 18h und von Oktober bis
März von 9h30 bis 17h30 geöffnet, Dienstag ist Ruhetag. Die
Eintrittspreise betragen für Erwachsene € 5,50, für Schüler und
Studenten von 18 bis 25 € 4,00 und ist für Kinder unter 18 Jahren
gratis.
7.3.4.8.
Besuch des Musée
d’Orsay
Das Musée d’Orsay wurde im Dezember
1986 als Nationalmuseum eröffnet wurde um die Mannigfaltigkeit der
Kunstwerke von 1848 bis 1914 zu zeigen. Da dies genau die zeit ist
in der Absinth in Frankreich und in anderen Ländern seine Hochblüte
erreichte, ist ein Besuch dieses Museums wohl unumgänglich.
Das Museum verfügt über Kollektionen
die von drei Hauptinstitutionen kommen: vom Musée du Louvre für
Künstler die nach 1820 geboren wurden und die die Kunst in der
zweiten Republik (1848 – 1952) beeinflusst haben, das Musée du Jeu
de Paume welches Impressionistische Werke beherbergte und dem Musée
National d’Art Moderne welches Werke der Künstler die nach 1870
geboren wurden, bereitstellte. Das Musée d’Orsay konzentriert sich
auf eine gegebene Periode und erweitert die Spanne der Kollektionen
jährlich um noch nicht berücksichtigte Künstler, neben Gemälden,
Skulpturen, Graphiken und dekorativer Kunst hat das Museum auch
Kollektionen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, Architektur
und Photographien.
Auf einer Ausstellungsfläche von
57.400m2 werden die berühmtesten Werke der bekanntesten Künstler des
Fin de Siècle ausgestellt, darunter „Tanz im Moulin de la Galette“
von Auguste Renoir, „Äpfel und Orangen“ von Paul Cézanne, „La
Cathédrale de Rouen“ von Claude Monet, „Die Badenden“ von Edgar
Degas, „Olympia“ von Edouard Manet und „Siesta“ von Vincent van
Gogh. Aber auch das 1876 gemalte Bild „L’Absinthe” von Edgar Degas
befindet sich heute im Musée d’Orsay. Des Weiteren werden Werke von
Pierre Puvis de Chavannes, Lars Kinsarvik, Charles Nègre, Antoni
Gaudí, Raoul Brandon, Gustave Courbet, Maurice Denis, Auguste Rodin,
Louis-Ernest L’heureux, Camille Corot, Jean-François Millet, Camille
Pissarro, Paul Gaugin und Georges Seurat ausgestellt.
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